Dresdner Softwareunternehmen feiert Firmenjubiläum und definiert die Zukunft: Cloud-Transformation, internationale Expansion und neue Partnerschaft im Motorsport
- 25 Jahre Entwicklung „aus dem Autohaus für das Autohaus“
- Tiefes Branchenverständnis prägt bis heute Produktentwicklung und Beratung
- Wachstum auf rund 100 Mitarbeitende und kontinuierliche Professionalisierung
- Strategischer Wandel hin zu webbasierten Lösungen und Cloud-Technologie
- Internationalisierung und neue Partnerschaften treiben die nächste Wachstumsphase
Dresden, 31.03.2026 – Mit einer mehrtägigen Jubiläumsveranstaltung unter dem Motto „Seit 2001: Bereit für das Morgen“ blickt ATBAS auf ein Vierteljahrhundert Unternehmensgeschichte zurück. Was 2001 als spezialisierte Softwarelösung für den Teiledienst im VW-Umfeld begann, hat sich zu einem zentralen Akteur in der IT-Landschaft moderner Kfz-Betriebe entwickelt. Im Rahmen der Feierlichkeiten kündigte das Unternehmen neben dem Erreichen der 100-Mitarbeiter-Marke eine weitreichende technologische Transformation sowie eine neue strategische Partnerschaft im Motorsport an.
Das Fundament: „Aus dem Autohaus für das Autohaus“
Die Geschichte von ATBAS begann direkt in der Praxis. Unternehmensgründer Sylvio Röthig, ehemals selbst Teiledienstleiter in einem Dresdner Autohaus, kannte die Herausforderungen der Branche aus erster Hand. Aus der initialen Eigenentwicklung entstand nach der Gründung im Jahr 2001 mit ATBAS CLASSIC eine marktfähige Lösung, mit der sich das Unternehmen als Innovationsführer im VW-Umfeld etablierte. Ein Senior Software Engineer, der bereits in der frühen Produktentwicklung beteiligt war, erinnert sich: „Wir sind damals mit mobilen Scannern und Druckern angerückt und haben die Kunden innerhalb einer Woche in ein neues Jahrhundert katapultiert.“
Diese tiefe Praxisnähe bildet bis heute das Fundament für das Vertrauen von über 1.500 Partnerbetrieben. Gründer Sylvio Röthig betonte während des Gala-Abends die Rolle der Anwender: „25 Jahre ATBAS wären ohne die Treue und das konstruktive Feedback unserer Kundinnen und Kunden nicht möglich gewesen. Sie sind der Motor unserer Entwicklung.“


Vom Spezialisten zum strategischen Systemarchitekten
Heute steht ATBAS an einem entscheidenden Wendepunkt. Passend zum Jubiläum überschreitet das Unternehmen im nächsten Monat die Marke von 100 Mitarbeitenden und hat sich längst vom reinen Software-Anbieter zum zentralen Systemarchitekten der Autohaus-IT gewandelt.
In einem Umfeld, das von wachsenden Mehrmarken-Strukturen und großen Handelsgruppen geprägt ist, setzt die Dresdner Softwarefirma auf eine offene Architektur mit umfassenden Schnittstellen zu relevanten Dealer Management Systemen und Softwarepartnern. Die modulare Produktwelt fungiert dabei als entscheidendes Bindeglied, das bestehende Datensilos auflöst und die oft fragmentierte Systemlandschaft im Aftersales nahtlos miteinander vernetzt. Damit bedient ATBAS längst nicht mehr nur das Volkswagen-Umfeld, sondern markenübergreifend Autohäuser mit Marken von Mercedes-Benz und BMW über Jaguar, Land Rover und Ford bis hin zu Hyundai und Kia sowie den Nutzfahrzeugsektor und freie Kfz-Werkstätten und Werkstattketten.
Parallel zum technologischen Fortschritt hat sich auch die Unternehmenskultur weiterentwickelt. Der familiäre Charakter der Anfangsjahre bleibt ein zentraler Bestandteil. Gerd Singer, Geschäftsführer von ATBAS, unterstreicht die notwendige Professionalisierung: „Der Weg von der kleinen Software-Schmiede zum soliden Mittelständler erfordert neue Strukturen. Wir haben in den letzten zwei Jahren massiv in unser Wachstum investiert, ohne dabei unser ‚Wir-Gefühl‘ zu verlieren.“
Der nächste Schritt: Web, Cloud und Internationalisierung
Der Blick nach vorn ist klar definiert: ATBAS forciert den Weg von der bisherigen Client-Lösung hin zur modernen Web-Applikation und konsequenten Cloud-Strategie. Ein Meilenstein steht bereits kurz bevor: Im Juni wird auf der internationalen Messe „The Tire Cologne“ in Köln der Markteintritt des ersten Kernprodukts der neuen Web-Generation offiziell angekündigt. Da der Großteil der Kunden bereits auf die modernen Systeme ATBAS NET und ATBAS DEPOT migriert ist, wird die Legacy-Lösung ATBAS CLASSIC perspektivisch das Autohaus verlassen, um alle Ressourcen in der zukunftssicheren Web- und Cloud-Entwicklung zu bündeln.
Die Ambitionen reichen dabei über nationale Grenzen hinaus. Betriebe in Luxemburg und der Schweiz vertrauen bereits heute auf ATBAS. „Die Internationalisierung steht für mich im Fokus. Wir schaffen derzeit die richtigen Produkte und Organisationsstrukturen, um innerhalb Europas weiter zu wachsen“, erklärt Gründer Sylvio Röthig. Flankiert wird dieser Kurs mittelfristig durch den geplanten Neubau eines Firmengebäudes in Dresden sowie eine neue Sponsorenpartnerschaft mit dem Rennfahrer Jonas Greif. Röthig zieht die Parallele: „Die Boxenstopp-Performance auf der Rennstrecke steht symbolisch für die Effizienz und Geschwindigkeit, die wir mit unseren neuen Lösungen in die Kfz-Betriebe bringen.“
25 Jahre sind erst der Anfang
Die Jubiläumsfeier in Jena markierte nicht nur einen Rückblick auf eine erfolgreiche Pionierleistung, sondern den Startschuss in eine neue Ära. ATBAS transformiert sich vom Spezialisten zum international agierenden Softwarepartner, der als integraler Bestandteil der modernen Aftersales-IT die digitale Souveränität des Autohauses auch im nächsten Vierteljahrhundert sicherstellt.



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